Gäste schreiben uns
Oft schreiben uns Gäste , wie sie Breitenthal und die Jagd bei uns erlebt haben. Mit ihrer Erlaubnis veröffentlichen wir hier einige der Zuschriften , um Ihnen zu zeigen, wie Gäste, die vor Ihnen bei uns waren, ihren Urlaub bei uns in der Rückschau sehen.
Wir würden uns freuen, auch Ihren Bericht mit Photos über Ihren Jagdurlaub auf Breitenthal, anderen Usern hier zeigen zu können. Hier einige Gästeberichte:
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Eine nicht alltägliche Pirsch - der abgestürzte Gamsbock
Bericht von Dr.Fritz Moser + Friedrich Moser D- 67752 WolfsteinAm Ring 33
Der Bergjagd und dem Bergwild schon seit Längerem in ganz besonderem Maße verbunden, war es mir ein großer Wunsch, gemeinsam mit meinem Vater die Gamsjagd in einem der wildreichsten Reviere Österreichs, die es heute noch gibt, erleben zu dürfen.
Schon beim Eintreffen im Jagdhof Breitenthal nahm uns eine herzliche Gastfreundschaft verbunden mit der einzigartigen Atmosphäre des Hauses in Empfang. Dieser Eindruck sollte sich die ganze Jagd über bewahren und wurde durch die exzellenten Kenntnisse und die freundliche Art der Berufsjäger unterstrichen. Gerade sie hatten an dieser außergewöhnlich guten Jagd maßgeblichen Anteil.
Nachdem wir einen Tag gewissermaßen zur Akklimatisierung genutzt hatten, ging es am nächsten Morgen zusammen mit dem Jäger Martin und seinem Hannoveraner Schweißhund Artus in die herrlichen Ybbstaler Berge. Bereits innerhalb der ersten Stunden hatten wird auf einer Hochfläche ein großes Gamsrudel ausgemacht. Leider konnten wir es nicht angehen, da in dem zwischen den Gams und uns liegendem Waldstück Holzfällarbeiten stattfanden. Wir konnten nur den Rückweg antreten und es in den tieferen Lagen versuchen. Aufgrund der gegen Mittag zunehmenden Wärme versprach sich Martin einiges davon, eine Klamm zu durchpirschen, in deren kühlem Schutz sich bei Hitze gerne Gamswild einstellt und die gerade im Sommer über als Einstandsgebiet von alten Gamsböcken begehrt ist.
Tatsächlich kamen wir hier bereits im unteren Bereich an eine junge Gais heran, die aber nicht schußbar war. Martin und ich entschieden uns nun, die Klamm hoch zupirschen. Wir mussten hierbei damit rechnen, auf nahe Entfernung an Wild heranzukommen, so dass Ansprechen und Schießen schnell gehen müssten. So kam es dann auch: Wir waren schon wieder auf dem Rückweg ins Tal als auf einem Felsvorsprung rund 80 m über uns urplötzlich ein starker Gamsbock stand, den Martin schnell als alt ansprach und den Schuß freigab. Am Bergstock angestrichen kam ich tiefblatt ab und der Bock war im Knall verschwunden. Nach der anstrengenden teilweise sehr nassen Pirsch durch die Klamm war die Freude bei uns beiden riesengroß und wir uns sicher, den Altbock auf dem Felsvorsprung verendet zu finden. Wegen des für einen Ortsunkundigen nicht ungefährlichen Geländes stieg Martin alleine in den Hang hinein. Nach ungefähr 10 Minuten konnte ich ihn am Anschuß sehen, sah aber nicht, dass er ein Stück Wild aufbrechen oder über die Schulter werfen würde. Als Martin in der nächsten halben Stunde nicht zurückkehrte, beschlich mich schon keine gute Ahnung, die sich leider eine weitere halbe Stunde später bestätigen sollte: Als er zurückkam und erzählte, dass am Anschuß zwar Schnitthaar und Panseninhalt läge, aber kein Bock.
Nun war guter Rat teuer. Auch wenn ich mir einen Weichschuss aufgrund des Abkommens nicht erklären konnte, musste der Bock bei dem Kaliber und Geschoss (7x64, 10,5 g KS) zu finden sein. Allerdings bestand Martin auf einer Wartezeit von mind. vier Stunden und darauf, die Nachsuche aufgrund der Geländeverhältnisse alleine durchzuführen, was mich nicht glücklicher machte. An eine zweite Möglichkeit wollten wir beide erst gar nicht denken, nämlich, dass der Bock von dem Felsvorsprung für uns unsichtbar nach hinten in die Klamm gestürzt und abgetrieben sein könnte. Meine Stimmung für den Rest des Tages kann sich jeder Jäger vorstellen. Sie wurde lediglich etwas gebessert als mein Vater auf der Nachmittagspirsch unter Führung des Jägers Manfred einen guten Abschussbock erlegen konnte.
Als es allmählich dunkel wurde und wir noch immer nichts von der mittlerweile seit Stunden dauernden Nachsuche gehört hatten, kam ich allmählich in Versuchung, dem Gedanken nachzugeben, dass der Bock abgestürzt und verloren sei. Gegen 22.30 Uhr fuhr Martin auf den Hof - und hatte den Gamsbock im Kofferraum. Übrigens war der Gams in der kurzen verfügbaren Zeit absolut richtig von Martin als reifer Medaillenbock angesprochen worden. Meine Freude ob des positiven Ausgangs war riesengroß, doch nun mußte Martin erzählen: Er hatte zig Mal vergeblich versucht vom Anschuß weg eine Schweißfährte zu finden. Letztlich in größeren Bögen - soweit als möglich - den Bereich abgesucht und die Nachsuche dann ergebnislos abgebrochen. Auf dem Rückweg wurde er erneut von dem Gedanken befallen, dass der Bock in die Klamm gestürzt sein könnte und ging deshalb direkt am Wasser zurück. Nach mehreren Hundert Metern wendete sich die Sache dann doch noch zum Guten, denn er entdeckte den Gams, der sich an einem Stein und im Schwemmholz verfangen hatte.
So nahm dieser aufregende Jagdtag für uns ein schönes, erfolgreiches Ende und weckte zugleich den Wunsch, bald wieder einmal nach Breitenthal zurückzukehren.
Dr. Fritz Moser
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Moser sen.+jun.
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Dr.Fritz Moser |
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Gamsjagd in Österreich im Sommer
Bericht von Ralf Kober Wolftalstraße 20 D-77776 Bad Rippoldsau, Tel. 049-7440-261
Wir waren sicher noch keine Viertelstunde von der Sennerhütte aus aufgestiegen, als Berufsjäger Martin plötzlich zusarnmenzuckte und uns zuflüsterte: "Gams“ .... Und richtig, jetzt sahen wir ihn auch. Wir, das waren Martin´s Schweißhund Artus, mein Sohn Jungjäger Kai, der am Vorabend schon seinen ersten Gams erlegt hatte und ich, der ich dasselbe heute noch vorhatte.
Gute hundert Meter entfernt lag auf einem Felsvorsprung eine starke Garns, soviel sah auch ich, als gamsjägerischer Laie. Martin spekulierte noch durch´s Glas, um mir dann zuzuflüstem:,,,,, ist a guader Bock, wenn´s d willst, kannst eam schiaß´n." Nun hatte ich - wie gesagt - von Gamswild wenig Ahnung, aber daß der hier sehr stark war, sah selbst ich. ,, Nein, viel zu stark,, flüsterte ich zurück...
Ich hatte schon eine ganze Zeitlang nach einer Jagdmöglichkeit auf Gams gesucht und war über ein Inserat in „Jagen Weltweit“ auf den Jagdhof Breitenthal aufmerksam geworden. Nach einigen Telefonaten war die Sache gebucht. Eine Woche Familienurlaub im Ybbstal mit Gams-Jagd. Einen Sommergams wollte ich erlegen, ein schwächeres Stück, Jahrling oder zweijahrig. Warum ausgerechnet ein Sommergams? Nun, ich finde die Farben einfach schöner als bei der Winterdecke, und den Anblick ungewohnter, ausgefallener.... Und nun lag ich hier vor einem starken Bock und betrachtete ihn durch mein Glas. Herrlich seine Decke, semmelgelb der Wildkörper, von dem sich in scharfem Kontrast das Schwarz der Zügel, Aalstrich, Bauch, Läufe und Unterseite des Trägers bis zum Stich abhob. Und dann erst die Krucke... Inzwischen hatte ich mich - nur mal so - auf dem Rucksack eingerichtet und spekulierte durch mein Zielfernrohr. Der Garns sicherte unentwegt zu uns her - und gefiel mir immer besser...
So begann ich meinen Plan vom Jährling zu überdenken. Einerseits sollte man immer noch steigerungsfähig sein, andererseits konnte man sich an einer früher erlegten Trophäe länger freuen. Ich hatte inzwischen vorsichtshalber - nur mal so - eingestochen. Immer wieder glitt mein Blick über das herrliche Wild, da drüben lag immer noch ein Traumgams, bombensicher stand der Zielstachel hinter dem Blatt, wann würde ich eine solche Chance wieder bekommen ? Noch einmal glitt mein Blick zu der begehrenswerten Trophäe, als mein Entschluß feststand, und nur Bruchteile von Sekunden später peitschte der Schuß über´s Tal. Mein Bock hat ihn nicht mehr vernommen, er kippte einfach von seinem Sims und blieb einige Meter unterhalb liegen. Für den Schweißhund gab es da nichts mehr zu tun.
Nach der obligatorischen Wartezeit - Martin wollte sicher sein, daß nicht doch noch irgendwo Gams in der Nähe hochwurden und den Schuß mit dem Menschen in Verbindung bringen könnten - durfte ich endlich zu meinem ersten Garns gehen, in Krucke und Decke greifen und das herrliche Bergwild bestaunen, das mir eigentlich viel zu leicht zur Beute geworden war. Der Bock war acht Jahre alt, Decke und Krucken makellos. Ich ließ es mir nicht nehmen, ihn selbst zu versorgen. Nach den Erinnerungsfotos bot Martin uns an, da es ja noch früh am Abend war, noch etwas weiterzupirschen. Es wurde eine herrliche, entspannte Pirsch, in deren Verlauf uns Martin neben einem guten Rehbock, in einem ewig weiten Tal, noch an die 50 (!) Stück Gamswild aller Alters - und Güteklassen vorführte. Von den Eindrücken begeistert, tranken wir dann abends im Jagdhof meinen Gams - in gemütlicher Runde noch tot - es wurde spät.
Heute, längst wieder zuhause in Deutschland, erfreut uns immer noch das überraschend gute Wildpret und mich vor allem das Trägerpräparat meines Gamsbockes. Vor kurzem allerdings meinte ein Jagdfreund, der meine Trophäe das erstemal betrachtete, nur: ,,Wie schön wäre Dein Garns doch, wenn er nicht dieses schäbige Sommerfell hätte.... - über Geschmack läßt sich nun mal schlecht streiten.....
Und so hoffe ich, auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr
Ralf Kober
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Rothirschjagd in den österr. Alpen
Bericht von Michael Lenschow D- 23898 Sandesneben, Schiphorsterweg 17 Tel.0049-4536-891110
Ein lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung. Nach mehrmaligen Versuchen in den verschiedenen Ländern des ehemaligen Ostblocks einen guten Rothirsch zu erlegen, die nicht immer ganz zufriedenstellend verliefen, entschloß ich mich, es einmal in Österreich’s Bergen zu versuchen, wo ich schon gute Erfahrungen mit Rehböcken und Auerhahn gemacht hatte.
Wieder einmal hatte ich mit Fritz und Martin einen Termin vereinbart. Ende September fand ich mich im Jagdhaus ein, wurde wie immer nett empfangen und in einem informativen Gespräch auf die jagdlichen Gegebenheiten eingestimmt. Der Jagdherr Fritz zwar schon höheren Alters aber sehr sympathisch und von jagdlicher Erfahrung strotzend, der Berufsjäger Martin war jung, sehr ambitioniert und man konnte schon beim ersten „Warmwerden“ und einem guten Schnäps’chen merken, dass man nicht als zahlender Gast, sondern als willkommener Jagdfreund angesehen wurde. Meine Skepsis, bezüglich der Möglichkeit in Österreich einen wirklich starken Hirsch zu erlegen, wurde durch Fritz sofort dadurch zerstreut in dem er mir die, noch von den diesjährigen Gästen erlegten und im Hause für die Trophäenschau lagernden Trophäen zeigte und auch die durchwegs positiven Eintragungen samt Photos im Gästebuch aus 30 Jahren vorführte. Am nächsten Abend ging’s schon los und nach einer viertelstündigen Fahrt vom Haus mit dem Jeep des Jägers kamen wir in einen stillen, romantischen Revierteil mit dichtem Mischwaldbestand und weiten grünen Matten.
Mühelos pirschten wir dann über einen gepflegten Pirschsteig zu einer Anhöhe auf der man schon vom Weiten eine hohe Kanzel sehen konnte. Erklommen, eingerichtet und einen Belohnungsschluck genehmigt, liess uns nun auf die Ereignisse warten, während sich der Hannoveraner des Jägers am Fuß des Hochstandes ablegte. Schon nach kurzer Zeit und langsam beginnender Dämmerung ertönten die ersten Rufe des Rotwildes eindrucksvoll über das Tal.
Meine Spannung stieg, Martin tat noch nichts dergleichen, doch plötzlich konnte man von rechts hinter uns aus dem Bestand Brechen und Stangenschlagen hören und dann ertönte ganz nah und laut der Brunftschrei eines starken Hirsches. Dann zog von links her auf die Blöße zuerst ein Alttier, dann ein Schmaltier und noch ein Alttier immer zu uns her sichernd und ein wenig unruhig. Mein Jäger begann daher in meiner von mir nicht für möglich gehaltener Perfektion mit seinem Hirschruf die ersten Brunftschreie zu intonieren, dazwischen hörte man die leisen Töne des Alttieres und plötzlich wie von Geisterhand erschien laut rohrend ein starker Hirsch aus dem Bestand.
Der Jäger hob gar nicht das Glas und winkte schon ab,: ...“zu jung, höchstens 5 Jahre, Becherkronen“ da hörte man nochmals die tiefe Stimme die wir schon vorher im Bestand gehört hatten und ganz langsam trenzend zog nur „der Alte“ aus von dem mein Pirschführer schon gestern abend erzählt hatte. Es war ein Hirsch, wie ich ihn noch nie gesehen hatte: stark von Wildpret, dunkel in der Decke und mit einer Trophäe, die mein Jäger mit 9 kg schätzte.
Kaum war der alte Hirsch erschienen, zog der erste, junge Hirsch röhrend wieder zurück in den Bestand, anscheinend hatte er mit dem „Alten“ schon Bekanntschaft gemacht, während das Alttier erwartungsfroh dem prächtigen Hirsch entgegensicherte. Richt’ di, sagte der Jäger und ich bemühte mich, ganz sachte und leise meine Büchse in Anschlag zu bringen. Schon hatte ich den Hirsch im Zielfernrohr und verfolgte damit den stetig Ziehenden. Dann endlich, stand er breit, hob das Haupt und seine tiefe Stimme, nur rund 100 Schritt von uns entfernt, als der Jäger sagte: o.k. schiass ! und schon ließ ich fliegen. Der Hirsch bekam die 300er eine Handbreit hinter dem Blatt, verharrte einen Sekundenbruchteil unbeweglich, dann tat er noch einen Schritt, brach auf die vorderen Läufe und dann in einem letzten Aufbäumen, kippte er nach rechts weg.
Das „Waidmannsheil“ des Jägers habe ich heute noch in den Ohren. Ein Glücksgefühl durchflutete mich und dankbar umarmte ich den Jäger, der mir zur Beruhigung gleich einen Schluck aus seinem Flachmann einflößte. Der Hannoveraner unten am Fuß des Hochstandes war aufgestanden, sicherte in Richtung des Hirsches den er vom Boden aus nicht sehen konnte und wartete mit uns geduldig die übliche Viertelstunde, bis wir zum gestreckten Hirsch kamen. Der Hirsch war mindest 11 Jahre alt, die Grandel klein und abgeschliffen und von schöner Farbe, ich konnte mir schon die leuchtenden Augen meiner Frau vorstellen, wenn ich ihr diese in Silber gefasst zum Geburtstag überreichen würde, wie mir jetzt durch den Kopf schoß.
Nach Aufbrechen und Versorgen des Wildprets ging’s zurück in das Jagdhaus, wo die Freude über meinen Erfolg große war, noch dazu wo ein anderer Gast am gleichen Abend, mit dem zweiten Berufsjäger einen starken Muffel geschossen hatte und dann nahm das Feiern kein Ende. Aber besonders groß war dann die Freude am nächsten Tag, als die ausgekochte Trophäe vorlag und das Gewicht sich mit 10,60 herausstellte. Es war mein bester Hirsch und – das muss ich fairerweise sagen – es war im Verhältnis zu der Gold-Medaillen-Trophäe nicht nur meine schönste und erlebnisreichste Jagdreise, sonder auch die vom Preis her, Günstigste.
Ich wünsche alle Beteiligten, dem Jagdherrn und seiner charmanten, treusorgenden Frau Eva-Maria und den tüchtigen Berufsjägern alles Gute für die Zukunft und ein von Herzen kommendes Waidmannsdank und das Versprechen: „ich komme sicher jedes Jahr wieder zu Euch „
Waidmannsheil, Michael Lenschow
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Michael mit kapitalem Rehbock
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Michael Lenschow unser "Wikinger" |
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Und Sie wissen doch: der Hausherr auf Breitenthal, Fritz Schnopfhagen war viele Jahre lang Berufsjäger in Ost-Afrika und so führt er auch heute noch gerne, mit besonders lieben Gästen solche Safaris durch. Lesen Sie den Bericht der Familie Hoffschule aus Münster über ihre Erfahrungen in Tanzania mit Fritz + Eva-Maria Schnopfhagen:
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Jagd-Safari mit Eve-Safaris Ltd in Tanzania / Ostafrika im November
von Heinz-Peter und Angelika Hoffschulte, Alter Postweg 51 – D-48167 Münster, Tel. 0049-2506-6829
Im Sommer 2000 war ich wieder einmal im befreundeten Jagdhof Breitenthal in Österreich, wo ich mit Frau und Söhnen schon so manchen, gut gelungenen und erfolgreichen Familienjagdurlaub verbracht hatte. Auch in diesem Jahr hatte ich wieder einen recht guten Gams erlegt und einer meiner Söhne hatte den im Vorjahr nicht geschafften Muffelwidder gestreckt. So kamen wir mit der Gastgeberfamilie beim abendlichen, gemütlichen Umtrunk auch darauf zu sprechen, dass der Hausherr als langjähriger Berufsjäger alljährlich einige seiner Gäste auch in sein Camp in Tanzania zur Safari begleitete.
Keine Ahnung von der afrikanischen Jagd, nicht recht angetan von Berichten einiger Jagdfreunde aus Namibia’s Farmjagden, ließ ich mir die echte, ursprüngliche afrikanische Safari durch die Schilderungen und Fotos der letzten Jahre schmackhaft machen. Einmal Appetit bekommen, war es dann gar nicht schwer, meine liebe Frau Angelika auch dazu zu gewinnen, unsere Silberhochzeit mit einer Jagd in Afrika zu krönen. Nachdem wir eine klare und verbindliche Aufstellung aller Kosten einer solchen Safari vorgelegt erhielten,vereinbarten mit dem Hausherrn Fritz und seiner Frau Eva, dass wir diese Safari machen würden, wenn sie uns selbst begleiten würden. Also wurde der Termin für Anfang November festgelegt und die Vorbereitungen konnten beginnen. Die Planung war perfekt, wir trafen uns auf dem Flugplatz und schon begann das große Abenteuer.
Nach nur 7,5 h angenehmen Flug kamen wir in Kenya an und wurden vom Personal von Fritz’s Safari-Büro am Flughafen abgeholt und ins Hotels am weltberühmten Strand von Diani gebracht. Nun verlebten wir einige herrliche Tage am Indischen Ozean und machten auch eine zweitägige Foto-Safari in die Shimba-hills und das Elephant-camp mit, zur Einstimmung in afrikanische Verhältnisse, Camp-leben und um die Tierwelt kennen zu lernen. Denn ein „game-drive“ in die Savanne mit Geländewagen und Pirschführer ist ja genau das gleiche wie eine Jagdsafari, nur ohne Schiessen.
Dann kam der große Moment. Unsere 5-tägige Safari startete zeitlich morgens. Adam der afrikanische Partner von Fritz + Eva holte uns mit dem Allradbus ab und wir fuhren durch die eindrucksvolle afrikanische Landschaft über Voi – Taitahills – bis an die tansanitische Grenzstation Holili, wo wir problemlos passierten. Abends in Arusha angekommen, nächtigten wir im Gästehaus des indischen Freundes Abdul von Fritz und Adam, der mit Adam zusammen für die Jagdorganisation in Tanzania verantwortlich ist. Nach einem kräftigenden Frühstück brachen wir in den Geländefahrzeugen dann ins Jagdgebiet auf. Wir waren in’s Massai-Gebiet unterwegs, ca. 200 km von Arusha, eine Region in welcher keinerlei Besiedlung außer durch die nomadisierenden Massais erlaubt ist. Daher ist die Gegend entsprechend menschenleer und dafür wildreich.
Nach einer 5-stündigen Fahrt mit dem Toyota, voller interessanter Eindrücke und so manchem Anblick, kamen wir in eine unwirklich einsame Gegend inmitten endloser Savanne. Auf einem kleinen Hügel, mit riesigem Rundblick, schlug die Safarimannschaft, die im zweiten Geländewagen mit uns fuhr, dann in erstaunlich fixen Tempo und Perfektion das Camp auf. Ein Mess-tent ( für den Aufenthalt und die Mahlzeiten ) sowie die 2 Mann-Zelte für uns beiden Ehepaare, Duschzelt und Clo-Zelt wurden flink installiert und dann natürlich die Küche und die Zelte für den Berufsjäger Abdul und seinen Freund Bobby und das Mannschaftszelt ( für Koch, Service, Skinner + Tracker ) Das Abendessen war unglaublich reichhaltig, dreigängig, kalte Getränke selbstverständlich und dann der obligate, abendliche Schlaftrunk rund ums romantisch lodernde Feuer. Hemingway konnte sich nicht anders fühlen.
Nun begannen spannende und erlebnisreiche Jagdtage immer im gleichen Ablauf: morgens gemeinsames Frühstück, Pirschfahrt mit dem Jeep in die Weiten des Revieres, beim Anblick von Wild, aussteigen, mit dem Jäger oder Tracker anpirschen und nach Freigabe durch den schiessen – zumeist treffen - und dann die Versorgung des Wildes durch den Skinner. Dies jeweils bis Mittag, lunch-time entweder, wenn wir nicht zu weit vom Camp entfernt waren, im Camp oder unter einer schattigen Schirm-Akazie oder unter einem der mächtigen Baobab’s (Affenbrotbäume). Da schmeckt das Essen mit dem eiskalten Bier. Nachmittags dann das gleiche, meist schon wieder zurück in Richtung Camp. Dann duschen und frischmachen, abendessen und immer das rituelle Zusammensitzen am lodernden Feuer, umringt von unendlicher Weite der afrikanischen Nacht und unter einem traumhaften Firmament mit leuchtenden Sternen. ( Und genug Gin-Tonic oder Safari-dark-Rum )
Viel Wild, Gazellen, Antilopen, Warzenschweine haben wir gesehen, leider keine Büffel, denn es hatte bereits 4 Monate lange nicht geregnet und die Savanne war total ausgetrocknet. Das Wild ist hart im Schuß, meist musste ich auf weite Entfernungen schießen und wir hatten auch zwei Nachsuchen einmal auf Grantgazelle und einmal auf Impala, wobei leider eine Nachsuche trotz intensivem Bemühens kein Ergebnis brachte. An die Bedingungen der afrikanischen Jagd muß sich der europäische Jäger erst gewöhnen, zum Einen sind es die größeren Entfernungen, zum Anderen die flimmernde Luft, die Aufregung dass man ja meist nicht ein einzelnes Stück, sondern eine ganze Herde vor sich hat, aus der es gilt das älteste und beste auszuwählen, all das bringt starke Emotion und daher manchmal auch einen Fehlschuss.
Aber, ich muss sagen, nach dem ersten Tag hatte ich mich schon daran gewöhnt und – wie mir die erfahrenen „Afrikaner“ bestätigten - meine Sache sehr gut gemacht. Schnell gingen die 5 Jagdtage vorüber und viel zu schnell ging’s wieder an die Rückfahrt nach Arusha, wo wir zu Abend noch in einem phantastischen, chinesischen Lokal zu Abend aßen und dann wieder im Haus von Abdul indische Gastfreundschaft genießen konnten. Am nächsten Morgen machten wir uns wieder auf die Rückfahrt über Holili nach Mombasa, wo wir die wundervollen, afrikanischen Erlebnisse, noch in vielen Gesprächen am Strand des indischen Ozeans nachklingen ließen.
Unser Urteil nach 3 Wochen Afrika: es war wunderschön und wir kommen sicher wieder, dann muß es aber auch ein Büffel sein! Heinz-Peter + Angelika Hoffschulte
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Fritz + Heinz-Peter
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Na endlich hat´s geklappt, Heinz-Peter + Fritz |
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.... und auch Ihre nächste Afrika-Safari unter: fritz@breitenthal.at zu buchen, ist bestimmt eine gute Idee. Auf langjänrige Erfahrung zu bauen, lohnt sich nirgendwo so wie in Afrika. | |